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Wasser, Guido J.

Bekanntester Schweizer Silhouetten- Schütze und bunter Vogel der Szene. Physiker mit Spezialbereich Schwingungen. Gilt als Vater der Laufschwingungs- Messungen. Meistgelesener Publizist von Silhouetten- Veröffentlichungen in Europa. Massgeblich beteiligt an diversen Neuentwicklungen dieser Sportart. Entwickler der Silhouetten- Patronen ”7 GJW”, ".300 WP" und ”.450 GJW”. 1988 Gründer der ”Metall Silhouetten Schützen Schweiz” (MSSS), die er bis 1996 leitete. Präsident des ”Schweizer Schützen Verein Köln”. Seit 1996 Silhouetten- Referent des BDMP. (Bund deutscher Militär- und Polizeischützen).   W@sser.info
Siehe im Netzlexikon: http://de.wikipedia.org/wiki/Guido_J._Wasser

WaterDrop

Wassertropfen. Die Patrone .338 WaterDrop wurde nach strömungstechnischen und akustischen Gesichtspunkten 1985 von Samuel Habakuk Goldstein entwickelt. Das Projektil ist ein 300 gr. schweres Sierra Matchking im Kaliber .338, das mit dem stumpfen Ende voraus seine ballistische Bahn zieht. Grund ist der Einsatz als reine Unterschallpatrone. Da ist ein spitzes Heck - wie bei einem Wassertropfen - wichtig. Die Energie liegt nach 300 m noch bei 750 Joules und der Geschossknall wird durch eine Expansionsdämpfer in psychoakustisch irrelevante Bereiche verschoben. Siehe DWJ 8/97 Seiten 1242 - 1243.

Waters, Ken

Entwickelte 1977 die nach ihm benannte Patrone ”7-30 Waters”. 1984 bot Winchester die erste Waffe in diesem Kaliber, das Modell 94 an. Gleichzeitig kam Federal mit der kommerziellen Patrone auf den Markt. Zwei Jahre später lieferte Thompson/ Center Läufe für diese Patrone für die Contender- Pistole in den Längen 10, 14 und 20 inches. Waters schreibt auch die Artikel ”Pet Loads”, die erst im ”Handloader”und danach gesammelt bei Wolfe erscheinen.

Weaver

Designer der Weaver- Schiene, einer ZF-Montage mit Querrillen gegen den Rückstoss der Waffe. Gehört heute zum Blount- Konzern. Der deutsche Montagenhersteller Ernst Apel standardisierte die Abmessungen und stellt eine darauf abgestimmte ZF-Montage her. 
(Weaver, P.O. Box 39, Onalaska, WI 54650 USA)

Weihrauch

Hans-Hermann Weihrauch, der technische Leiter des aus Suhl stammenden Familienunternehmens, modifizierte 1991 den Revolver Arminius HW-9 ST zu einem Silhouetten- Modell. Der für das Kaliber .357 ausgelegte Rahmen wurde mit einem 10 ¾ in. Lauf im Kaliber .22 l.r. und einem BoMar- Visier mit Tunnel versehen und wurde durch Doris Latz auf Anhieb A-Klassensieger der Europameisterschaft 1992 in Baumholder. 
(Weihrauch, Industriestr. 11, D-97638 Mellrichstadt, 
Tel.: 09776-8122-0, Fax-81)
www.weihrauch-sport.de

Wesson Firearms

Führte vom 4. Januar 1991-1995 die Nachfolge von Dan Wesson weiter. Daniel B. Wesson, der Urenkel des Mitgründers von Smith & Wesson gründete 1968 die Firma Dan Wesson, welche Revolver für die Super Mag Kaliber von Elgin T. Gates zum Silhouetten- Schiessen baute. Nach seinem Tod 1978, übernahm sein Sohn Seth in 5. Generation das Unternehmen. (Wesson Firearms Co., Inc., Maple Tree Industrial Center, Route 20 - Wilbram Road, Palmer, Massachusetts, 01069 USA. Tel.:001-431/267-4081. Fax: -3601). Auch diese Firma hielt sich nicht lange, tauchte jedoch Ende 1999 als Dan Wesson Firearms in Norwich/NY wieder auf www.danwessonfirearms.com 

Whisper

Flüsterer. Kürzel für die Patrone ”.300 Whisper”. Diese wurde in den USA als reine Unterschall- Munition entwickelt, wird jedoch auch in der Feldpistolen- Disziplin mit leichten Geschossen eingesetzt. Für Grosskaliber verfügt sie um zu wenig Hülsenvolumen, so dass der Widder nicht zuverlässig fällt. Moderner für Subsonic-Einsatz ist die .338 WaterDrop

Wildcat

Patrone, die weder von der CIP noch bei SAAMI gelistet ist. Puristen sprechen auch von einer Wildcat, wenn keine fertige Hülse mit korrektem Bodenstempel angeboten wird. Dies würde auf die etablierte ”7 TCU” zutreffen, da die kurze Produktion des französischen Staatsunternehmens Giat den Bodenstempel ”7 mm LM” und die Katalogangabe ”7 x 45 Giat” trug.

Winchester

Amerikanischer Waffen und Munitionshersteller. Hat jedoch keine Bedeutung beim Silhouetten- Schiessen.

Winston

Firma im tschechischen Brno, die den legendären Revolver ZKR-551 von 1955 wieder herstellt. 1998, während den Silhouetten- Weltmeisterschaften, konstruierte G.J. Wasser daraus eine KK- Version mit 10 ¾ in.-Lauf und verkürztem Rahmen. Der Prototyp wurde am Böhmencup 1999 erstmals geschossen. Eine Version in .357 Magnum ist noch in Arbeit.  Im Westen ist bis Herbst 2004 noch kein Serienmodell dieser Firma aufgetaucht.

Wüthrich 

Firma für Metallbearbeitung im emmentalerischen Lützelflüh. Spezialist für Formenbau. Aus dem hobbymässigen Waffenbau des Chefs, Walter Wüthrich, entstand unter der Leitung seines Büchsenmachers Paul Gerber ein System von Kipplauf- Silhouetten- Pistolen. Basis ist ein Griffstück, das unterschiedliche Läufe aufnimmt. So kann mit einer Waffe ausser den Revolverdisziplinen alle Silhouetten- Diszipline absolviert werden. Als Standardpatrone wird bei Grosskaliber die ”7 GJW” und für die Feldpistolen- Diszipline die ”K-Hornet” eingesetzt. Die Läufe und deren Drallängen sind dafür optimiert. Tests in DWJ 4/96 und IWM 4/96.1995 holte G.J. Wasser am Worldcup in Norwegen mit 35 Treffern Bronce mit der Wüthrich- Pistole in der Disziplin ”Field scoped” und am ersten internat. BDMP-Cup in Belgien Gold in der Unlimited-Klasse (40 Treffer). 
(Wüthrich, Rosenweg 5, CH-3432 Lützelflüh, 
Tel.: 034-461 25 79,  Fax -461 22 52)
Waffenproduktion 2003 übernommen von Mueller Murgenthal AG. audrey.mueller@bluewin.ch