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Wüthrich Kipplauf-Pistolen

Publiziert in DWJ 4/96

 

Ein nur Kennern bekannter Schweizer Hersteller weitete seine Jagdpistole zu einem System von Griffstück und Wechselläufen für das Metallsilhouetten-Schiessen aus. Damit kann in acht Disziplinen gestartet werden. Dass die Idee auch konkurrenzfähig ist, zeigt eine Bronzemedaille am Worldcup 95.

Von Guido J. Wasser

Walter Wüthrich, aus dem schweizerischen Lützelflüh ist bei Jägern für seine Sicherheits- Blockbüchse bekannt (siehe DWJ 9/76). Nur wenigen dürfte seine Pistole bekannt sein. Als Jagdpistole wurde sie im Januar 1994 von K-P. König im DWJ vorgestellt. Der Autor war begeistert von der einfachen Handhabung und der schlichtweg perfekten Qualität, konnte jedoch keinen üblichen Verwendungszweck angeben.

1993 sah ich diese fein gearbeitete Waffe das erste Mal. Walter Wüthrich brachte sie zum Silhouetten- Schiessen nach Andermatt (am Gotthardpass) mit. Bei Schneetreiben am Samstag und gleissender Sonne am Sonntag konnten die Schützen der MSSS und Freunde aus Deutschland und Frankreich mehrere Modelle erproben. Das Kaliber war generell .22 Hornet; die Auswahl reichte von der einfachen Ausführung mit konischem Rundlauf, bis zum Luxusmodell mit reicher Gravur und Achtkantlauf. Das beste Ergebnis schoss der bekannte deutsche Schütze - und zwischenzeitlich Weltmeister - Dr. Ludwig Dreilich. Er meinte: "Für die Disziplin "Feldpistole" ist sie ideal; mit mehr Gewicht und einem leichteren Abzug wäre sie sogar perfekt."

Für die Europameisterschaft in Finnland stellte Herr Wüthrich den "Metall Silhouetten Schützen Schweiz" (MSSS) zwei Exemplare zur Verfügung. Eines war mit einem Leuchtpunktglas ohne Vergrösserung, das andere mit einem 4-fachen Gewehr- ZF versehen. Im letzten Training rutschte das Glas durch den Rückstoss in der Schiene nach vorne. Beim zu kräftigen Anziehen der Klemmschraube, riss diese ab. Am Vorabend der Reise nach Finnland wurde ein Stopper eingesetzt und alles neu montiert. So schoss ich die Waffe spätabends vor unserer Blockhütte in Finnland auf Coladosen ein. Kaum fertig, bog ein Streifenwagen um die Ecke. Die Polizisten hatten allerdings Verständnis für mein Dilemma und baten nur um Benachrichtigung, wenn wir nächstes Mal durch so viele Schüsse die Nachbarn beunruhigen würden. Sie könnten sie dann über Funk vorwarnen.

 

Sportlicher Einsatz

Dem Wettkampf konnte ich gelassen entgegensehen, war ich doch in dieser Disziplin noch nie durch besondere Leistung aufgefallen. Ich krebste noch in der B-Klasse herum, und hatte mir deshalb einen stabileren Anschlag entwickelt. Die linke Hand hält die Waffe an ZF und Vorderschaft, die rechte den Griff wie üblich. Der Trick war, den rechten Handballen seitlich am Kinn abzustützen. Ungewohnt, aber stabil. Vor dem Wettkampf liess ich mir offiziell bestätigen, dass dies nicht gegen die Regeln verstösst.

Bei der Waffenkontrolle wurde die knapp ein Kilogramm leichte Waffe als "Damenpistole" belächelt. Als dann die nächtliche Einschiessprozedur bekannt wurde, wähnten mich einige schon auf dem letzten Platz. Ich hatte also nichts zu verlieren. Im Wettkampf staunte nicht nur mein Spotter, Rainer Bergfeld, sondern auch die liebe Konkurrenz. Bis zu den Truthähnen traf ich fast alles, nur bei den Widdern schoss ich meist vorbei. Mit dem Endergebnis von 29 Treffern gewann ich die B-Klasse; es hätte sogar zu einem Sieg in der A-Klasse gereicht.

Albert Ramrath trat mit einer Wüthrich mit Leuchtzielpunkt an. Er schoss in der traditionellen Stellung und gewann mit 27 Treffern die A-Klasse. Keiner spottete mehr über die leichte Kipplaufpistole; Im Gegenteil! Die finnische Schützenzeitschrift "Ase & Erä" widmete ihr einen ganzen Artikel und bezeichnete sie als "Swiss Contender". Die legendäre Einfachheit der bekanntesten Silhouettenpistole, der Contender von Thompson/Center, gepaart mit schweizer Präzision.

Nach diesem fulminanten Einstieg in die Silhouetten- Szene war der Ehrgeiz der Firma Wüthrich geweckt. Der Chef brütete mit seinem Büchsenmacher, Paul Gerber, über einer Weiterentwicklung, der "Heavy Frame". An der Weltmeisterschaft in Grasse wurden sogar die Teilnehmer schriftlich zur optimalen Silhouettenpistole befragt. Trotzt teilweise widersprüchlichen Wünschen stellte sich schliesslich folgendes Pflichtenheft heraus:

·         Griffstück so stabil, dass es auch für die Grosskaliber-Diszipline eingesetzt werden kann.

·         Waffenmasse erhöhen, bis knapp unter das Maximalgewicht laut Regeln. Dadurch wird der Rückstoss reduziert.

·         Wechselläufe für die Gross- und Kleinkaliber- Diszipline anbieten

·         Griff voluminöser, um den Rückstoss bei Grosskaliber besser zu verkraften.

·         Abzugskraft reduzieren, möglichst einstellbar im Bereich um 500 g.

·         Kraft zum Spannen des Hammers auf die Hälfte reduzieren, ohne die Schlagenergie einzuschränken. CCI-Zünder sollen sicher zünden.

·         Läufe trotzt enger Passung jederzeit auswechselbar. Dies im Wettkampf, um mit dem selben Griffstück unterschiedliche Diszipline zu bestreiten, als auch bei späteren Nachkäufen.

·         Offene Visierung mindestens so präzise und leicht einstellbar, wie die z.Zt. besten am Markt. Dazu Kimmen- und Kornschutz.

Jetzt war die Szene gespannt, wieviel verwirklicht werden konnte. Besonders kritisch waren die beiden letzten Punkte.

Bei der Contender-Pistole sind die Toleranzen so gross, dass Griffstück und Lauf meist irgendwie harmonieren. Wo die Waffe mit einem dazugekauften Lauf im Schuss aufgeht oder sich gar nicht schliessen lässt, wird eben so lange getauscht, bis es funktioniert. Bei den engen Toleranzen von Wüthrich musste früher für einen neuen Lauf das Griffstück eingeschickt werden. Im Werk wurde dieser dann eingepasst. Dies ist auch bei den Kipplaufpistolen von R.P.M. (Merrill) und der Fallblockpistole von MOA so. Ein Lauftausch kann da - mit USA-Ein- und Ausfuhr - schon mal ein Jahr dauern.

Wüthrich löste das Problem in schweizer Präzisionsarbeit. Er stellte je ein Referenzgriffstück mit dem dazugehörigen Laufblock her. Beide wurden gehärtet und geschliffen, bis sie ohne Spiel zusammenpassten. Jetzt wird jeder Lauf in das Referenzgriffstück eingepasst und jedes Griffstück dem Referenzlaufblock angepasst. So passen später gekaufte Läufe perfekt in früher erstandene Griffstücke. Sogar in geöffnetem Zustand war bei keiner der Testwaffen Spiel festzustellen. Dies wäre zwar nur bei geschlossenen System trefferrelevant, zeigt jedoch den Unterschied zwischen einer Normalwaffe und einem Luxusgerät!

 

Heavy Frame

Der Weg bis zur heutigen Silhouetten- Pistole war aufwendig. Nach den ersten Griffstücken, die aus einem vollen Stahlblock gefräst und innen teilweise sogar erodiert werden mussten, wurden die nächsten aus zwei Teilen vertikal zusammengefügt. So konnte links und rechts separat gefräst werden. Das langwierige Erodieren entfiel. Für die Serie ist jedoch auch dies zu teuer. Da besann man sich der eigenen Qualität. Die Firma Wüthrich ist bekannt für ihre präzisen Gussformen, die sie weltweit liefert. Der Waffenbau ist mehr das Hobby des Chefs.

So werden die heutigen Griffstücke in Stahlfeinguss hergestellt; ein Verfahren, das so ausgereift ist, dass sogar der hochfeste Casull- Revolver von Freedom Arms in Wyoming gegossen wird. Danach werden die tragenden Flächen geschliffen. Wüthrich verwendet für das Griffstück die Legierung ECN 35 (CrNi14) mit einer Festigkeit von 1200 N/qcm; für den Laufblock vergüteten 2312er-Stahl.

Das Prinzip der Verschlusskonstruktion hat sich schon seit der Jahrhundertwende bewährt. Damals wurden Kipplaufpistolen dieser Art für Kunstschützen angeboten. Schon da wurde der Lauf um einen Querbolzen abgekippt und in verriegeltem Zustand von einem seitlichen Steg gehalten.

Bewährtes soll man nicht ändern; nur perfektionieren. So wurde eine einfache, aber wirkungsvolle Fall- und Handhabungs- Sicherung eingebaut: Wenn der Abzug nicht durchgezogen wird, fängt sich der Hammer in einer Fangrast und erreicht den fliegenden Schlagbolzen nicht. Auch wenn der Lauf nicht völlig verriegelt, kann nicht abgezogen werden. Eine manuelle Sicherung fehlt und ist auch unnötig bei einem Single Action Einzellader.

Beim neuen Griffstück ist alles kräftig dimensioniert. Die Verriegelfläche wurde verdoppelt, obwohl durch den Rückstoss der Lauf zwangsweise verriegelt wird. Das Griffstück und der Monoblock des Laufes sind jetzt volle 24 mm dick, früher waren es 19 mm. Auch der Scharnierbolzen wurde von 6 mm Durchmesser auf 8 mm vergrössert, was die tragende Fläche um 68 % erhöht. Bei früheren Modellen war er so stramm eingepasst, dass er nur mit einem Werkzeug herausgetrieben werden konnte. Heute ist er unter dem Vorderschaft mit einer Schraube gesichert und kann dann von Hand herausgeschoben werden. Ein Laufwechsel ist somit in einer Minute zu schaffen - ideal für verschiedene Silhouetten- Diszipline mit einem einzigen Griffstück! Der Monoblock und damit die 12 mm breite Visierschiene sind von 90 mm auf 110 mm verlängert worden. Die Kinematik des Abzuges wurde nach einer Idee von Ludwig Dreilich neu ausgelegt. Jetzt ist der Hammer sehr leicht zu spannen, und auch die Rastkräfte sind viel niedriger geworden. Mit der gewählten Kurve wird der Hammer gleichmässig angetrieben und nicht mehr nur am Anfang stark beschleunigt. Durch die verminderten Rastkräfte dürften nicht nur die Klinken länger halten, sondern auch die Abzugskräfte können mit einer Konterschraube unter der linken Griffschale reguliert werden. Bis herunter zu 500 g hält der Abzug auch die Schläge der Waffenkontrolle aus, darunter kann dann schon mal die bewegte Masse des Abzugszüngels unkontrolliert auslösen. Wer harte Abzüge gewohnt ist, kann auch bis rund 1,5 kg hochschrauben.

Die Läufe sind beim Austritt aus dem Monoblock immer noch 19 mm dick und verjüngen sich nach vorne bis auf 16 mm beim 15 in. Lauf. So ist im Bereich des höchsten Druckes bei einer 7 mm Patrone die Laufwandung noch über 7 mm dick. Beruhigend, auch im Vergleich zu den dicksten Revolvertrommeln.

 

Visierung

Beim Visier hat sich Walter Wüthrich etwas einfallen lassen. Die Prototypen waren noch mit BoMar ausgestattet. Die unrealistischen Preise und der wacklige Kimmentunnel verleiteten zu einer Eigenkonstruktion mit einigen zugekauften Teilen. Ein Klick der Höhenschraube verstellt die Kimme um 0,045 mm. Dies macht beim 10 ¾ in. Lauf eine Verschiebung der Treffpunktlage um 17 mm und beim 15 in. Lauf um 12 mm auf 100 Meter Distanz. Die Gleichmässigkeit der Klicks lagen dabei um 1,5 mm auf 100 m. In der Praxis sind solche geringen Abweichungen unwesentlich. In der gleich engen Toleranz liegt die Wiederholgenauigkeit einer Einstellung. Dies ist der wichtigste Parameter beim Silhouettenschiessen. Durch die unterschiedlichen Entfernungen muss im Wettkampf mehrfach die Visiereinstellung geändert werden. Wenn das Visier nicht jedes Mal exakt gleich reagiert, sind die unterschiedlichen Ziele nicht zu treffen. Um Verwechslungen auszuschliessen, ist die Höhenschraube mit einem weiss ausgelegten Strich markiert und die Drehrichtung eingraviert.

Die Seitenverstellung erfolgt genauso mit einer sauber rastenden Schraube, hier rechts vor dem Kimmenblatt. Auch sie hat eine Kennzeichnung der Verstellrichtung durch ein eingraviertes und weiss ausgelegtes "R" und benötigt genauso 15 Klicks für eine Schraubenumdrehung. Anders ist die Verschiebung der Treffpunktlage. Sie beträgt hier exakt die Hälfte der Höhenschraube. 1 Klick verschiebt beim "Production" Lauf also nicht 17 mm, sondern nur 8,5 mm zur Seite. Diese hohe Auflösung ist zwar nicht erforderlich, ergibt sich aus den Hebelverhältnissen und ist auch nicht schädlich. Nur wissen muss es der Schütze, um den Mut zu haben, kräftig daran zu drehen. Dies ist jedoch nur beim Einschiessen nötig; im Wettkampf wird selten die Seitenschraube benutzt.

Der 44 mm lange Visiersockel passt exakt auf die Schiene des Monoblockes und wird dort durch eine senkrechte Schraube fixiert. Ein Tunnel aus 0,8 mm dickem Federstahl greift in eine Nut beidseitig vom Sockel ein und wird von einem Querstift am Wandern gehindert. Hinten überragt er das Visierblatt um 35 mm und vorne ist eine ovale Ausnehmung, durch die ein Schraubenzieher die Höhenverstellung drehen kann. Auch die Seitenverstellschraube ist durch ein 6 mm grosses Loch erreichbar. Der Kimmenschutz schützt nicht nur vor Sonne, Schnee und Regen, sondern hält auch noch mittleren Schlägen stand. Mit einer lichten Weite von 27 mm behindert er auch nicht den Daumen, der beim Spannen von ihm teilweise überdeckt wird.

Der Korntunnel ist von Grünig & Elmiger und sitzt "verkehrt herum" direkt hinter der Laufmündung. Er ist für Anschütz-Einsätze ausgelegt. Die Fixierschraube zeigt ungewohnterweise nach vorne. Dies geschah nicht irrtümlich, sondern hat zwei Vorteile: erstens verlängert sich die Visierlinie um einen Zentimeter und zweitens kann der Tunnel mit einem einschraubbaren Anschütz-Zylinder Nr.6835 bis 46 mm hinter das Korn verlängert werden. Da muss die Sonne schon um die Ecke scheinen, um das Korn noch zu beleuchten. Sonne von vorne ist relativ unkritisch, da die Visierung dadurch als Silhouette wirkt und das soll sie ja schliesslich. Die Anschütz-Visiereinsätze gibt es in engen Abstufungen von 1,8 bis 2,6 mm. Damit kann die Kornbreite geändert werden, ohne dass die Höhe verstellt wird. Dies ist ein grosser Vorteil gegenüber dem bekannten Korntunnel von Lansing, dessen Korn Breite und Höhe gleichzeitig ändert. Zusätzlich muss dort der Tunnel demontiert werden, bevor am Korn manipuliert werden kann. Danach muss die Differenz an der Kimmeneinstellung ausgeglichen werden - eine aufwendige Prozedur! Bei der Wüthrich- Silhouettenpistole kann jedoch ein Korn in 10 Sekunden ausgetauscht werden, ohne die Treffpunktlage zu verändern. Bei hellem Wetter benutze ich gerne den engen Spalt eines 2,6 mm Kornes; wird es dämmerig, wechsle ich auf ein 2 mm Korn.

Durch die geschickte Anordnung von Kimme und Korn ist die Visierlänge beim 15 in. Lauf 372 mm lang, lediglich 9 mm unter dem maximal erlaubten Wert. Zusammen mit der perfekten Verstellmöglichkeit und dem langen, stabilen Tunnel die beste Visierung, die ich kenne.

 

Handhabung

Die Bedienung ist einfach und logisch. Der 16 mm grosse Knopf an der linken Seite wird mit dem Daumen der rechten Hand eingedrückt. Der Lauf kippt ab und zieht die Patronenhülse über einen Exzenter 3,5 mm aus. Da dies nicht mit Federkraft, sondern zwangsgesteuert erfolgt, werden auch festsitzende Hülsen zuverlässig gelöst. Nachdem die alte Hülse entfernt und eine neue Patrone ins Lager geschoben wurde, kann der Lauf hochgeschwenkt werden und verriegelt mit einem satten "Klack"! Jetzt wird der Hammer 15 mm zurückgezogen bis er einrastet. Nun ist die Waffe gespannt und schussbereit. Bei einem Versager kann direkt neu gespannt werden, ohne am Verschluss zu manipulieren. Der Abstand vom Griffrücken zum 10 mm breiten Abzugszüngel beträgt ausgewogene 67 mm und ist somit für die meisten Hände geeignet. Hinter dem Abzugsbügel beträgt die Senkung zum Griff lediglich 2 mm, wodurch Prellungen des Mittelfingers sicher vermieden werden. Bei einigen Revolvern mit Senkungen um 15 mm ist dies eine schmerzhafte Stelle. Die Hand liegt hinten am Griffrücken und seitlich an nahtlos eingepassten Nussbaumgriffschalen an. Diese gibt es in zwei Stärken, um eine fülligere oder schmalere Silhouette zu schaffen. Links gibt eine geschwungene Daumenauflage und rechts eine Abstützung für den Mittelfinger Halt. Ein Linksschütze kann die Waffe genauso bedienen, da werden nur die Griffschalen geändert.

Der Vorderschaft reicht vom Griffstück bis fast zur Mündung. Auf beiden Seiten ist er 45 Grad angeschrägt und die vorderen 15 cm mit einer Fischhaut versehen. Dies ist ideal für die Creedmore-Stellung. Für die weniger übliche Stellung "Dead Frog" ist ein Vorderschaft mit einer breiten planen Fläche auf der Unterseite lieferbar. Trotzdem ziehen einige auch für diese Stellung die V-Form vor, die sich auf der Unterlage einprägt.

Die ersten 12 cm liegt das Holz grossflächig am Lauf an, davor schwingt er frei. Bei Präzisionsgewehren gilt eine Anlage des Laufes am Schaft als präzisionsmindernd; bei dieser Pistolenkonstruktion leitet jedoch diese Massnahme unerwünschte Laufschwingungen ab. Solche unkonventionelle Details haben in der Schweiz - genauso wie die ballige Laufmündung - Tradition: Auch der legendäre Karabiner 31 verfügt über eine ähnliche Laufmündung und stützt seinen Lauf am Holz ab, und seine Schussleistung ist über jeden Zweifel erhaben.

 

Grosskaliber

Beim Silhouettenschiessen mit Pistolen dominieren die 7 mm Kaliber. Getestet wurde ein 10 ¾ in. Lauf, für die Diszipline "Production" und "Standing", sowie ein 15 in. Lauf der bei "Unlimited" einsetzbar ist. Der kurze Lauf war für die Patrone "7 GJW" eingerichtet, der lange für deren Randausführung "7 GJW-R". Kipplaufpistolen eignen sich prinzipiell besser für Patronen mit Rand, da der Auszieher nur eine lineare Bewegung machen, und nicht noch abkippen muss, um die Hülse freizugeben. Diese theoretischen Nachteile konnten in der Praxis jedoch nicht bestätigt werden, da Paul Gerber einen raffinierten, gefederten Auszieher konstruiert hatte, der sogar Hülsen, die durch den Maximaldruck von 4000 bar extrem liderten, sicher auszog. Es gibt somit keinen Grund, die Randversion zu wählen, zumal dafür extra 5,6x50R-Hülsen umgeformt werden müssen. Vom randlosen Original stehen Hülsen aus Thuner Fertigung in ausgezeichneter Qualität zur Verfügung. Nachdem die erste 10.000er Serie ausverkauft war wurde letztes Jahr schon die zweite Serie aufgelegt. Erstaunlich, dass diese noch recht neue Patronenentwicklung an der EM 95 schon auf den dritten Platz der meistverwendeten Pistolenkaliber vorstossen konnte. Am häufigsten wurde nicht mehr die 7 TCU, sondern die stärkere 7 BR eingesetzt.

Aus dem 10 ¾ in. Lauf der Production Klasse mit 9 in.-Drall erreicht das Standardgeschoss der 7 GJW, das 168 gr. Sierra Matchking, eine Anfangsgeschwindigkeit von 570 m/s. Aus dem 15 in. Lauf der Unlimited liegt die V0 bei 625 m/s; bei einem effektiven Druck von 3300 bar. Mit aufmontiertem Glas lagen die Streukreise von 10 Schuss auf 100 m Distanz bei 40 - 50 mm. Die Lauflänge hatte dabei keinen signifikanten Einfluss. Wichtig für dieses schwere Geschoss ist der Laufdrall von 9 Inches für eine Umdrehung, der optimal stabilisiert. Über die offene Visierung schnitt die Production-Ausführung naturgemäss etwas schlechter ab, da die Visierlänge hier kürzer ist und sich Zielfehler dadurch stärker auswirken.

Für alle Grosskaliber- Diszipline sind diese beiden Wüthrich- Versionen zu empfehlen. In der Präzision gehören sie zu den besten Pistolen; von der Bedienung sind sie einfacher zu handhaben als Ausführungen mit Zylinderverschlüssen.

Der nebenbei erprobte Lauf in Kaliber .44 Magnum ist für Silhouetten nicht zu empfehlen. Der Rückstoss ist unangenehm, die Energie nach 200 Meter deutlich geringer und die Windempfindlichkeit weit höher als bei 7 mm-Kaliber.

 

Feldpistole

Diese Disziplin wurde ursprünglich gemacht, um beliebige Serienpistolen "stehend frei" mitschiessen zu lassen. Sie ist unterteilt in "scoped" und "unscoped", also mit und ohne optische Zielmittel. Die Figuren sind halb so gross, wie bei Grosskaliber und stehen auf halber Distanz (25, 50, 75 und 100 m). Wer die Hälfte der 40 Stück trifft, ist schon ganz gut. Vor vier Jahren wurden die bis dahin verbotenen Flaschenhülsen zugelassen und nur noch die maximale Hülsenlänge auf das Mass der .22 Hornet (35,64 mm) begrenzt. Sofort schwenkten die Topschützen auf dieses Kaliber über und schraubten die Trefferzahlen hoch. Um den Windeinfluss zu minimieren, wurden schwerere Geschosse verwendet, was jedoch zu Druckproblemen führte. Da erinnerte man sich der K- Hornet, einer Wildcat, die Lysle Kilbourn schon vor langer Zeit entwickelt hatte. Im Gegensatz zur normalen Hornet hat sie eine scharfe Schulter und sieht wie eine verkleinerte 7 GJW-R aus. Das Beschussamt Ulm verfügt sogar über einen Messlauf dafür. Sie hat rund 15 % mehr Pulvervolumen und durch die modernere Brennraumgestaltung einen höheren Wirkungsgrad. Wer jetzt allerdings glaubt, nur das Patronenlager aufreiben zu können und dann schwerere Geschosse zu benutzen, befindet sich auf dem Holzweg. Erstens ist diese Modifikation bei Serienwaffen nicht erlaubt (IMSSU), und zweitens stabilisieren die normalen Hornet- Läufe mit 12 - 14 in. Drall die schwereren Geschosse nicht mehr. Der Effekt wäre ein stark vergrösserter Streukreis.

Den K-Hornet- Lauf stellte Wüthrich zuerst aus einem SIG-Rohling für das neue Schweizer Sturmgewehr her. Heute liefert Lothar Walther Rohlinge dafür mit 10 in.-Drall. Daraus können problemlos auch die leichteren Geschosse abgefeuert werden, aber viel Sinn macht das nicht. Als optimal erwiesen sich die Nosler Ballistic Tip mit 55 gr. Masse vor 10,7 gr. Kemira N120. Bei einer Gesamtlänge der Patrone von 49 mm steht die Ogive des Geschosses kurz vor den Feldern des Laufes. Daraus resultiert eine V0 von 600 m/s, und der Druck hält sich in Grenzen. Auch wenn mir der genaue Wert nicht bekannt ist, habe ich einige Hülsen schon 30 mal halskalibriert und wiedergeladen. Eingespannt in eine Blattfeder-Parallelführung wurden auf 40 m regelmässig Streukreise von zwei Kalibergrössen (umschlossen) erreicht. Dies ist ein ausgezeichneter Wert, wenn man bedenkt, dass der Widder in 100 Meter Distanz 15 cm hoch ist, der Streukreis hochgerechnet jedoch nur 2 cm ausmacht. Mit aufgesetzten Glas vom Schiesstisch aus, lag die Streuung dann zwar beim doppelten Wert, aber das zeigt nur, dass die Streukreise bei Präzisionswaffen mehr vom Schützen, als von der Waffe abhängen. Für die Disziplin mit Glas (Field scoped) ist die flache Flugbahn besonders interessant. Bis 100 m ist die Höhenabweichung innerhalb +/- 1,5 cm, so dass alle Ziele mit der gleichen ZF-Einstellung geschossen werden können.

Dass die Waffe auch im Wettkampf hervorragend abschneidet, hat sie schon mehrfach bewiesen. Das letzte Jahr erreicht ich von allen Starts im deutschsprachigen Raum und Belgien damit nur einmal den ersten Platz nicht. An der DM 95 wurde mein Spezialanschlag "aus Sicherheitsgründen" (ich könnte mich verletzen) verboten. In ungewohnter Stellung holte ich dann mit 29 Treffern hinter Ludwig Dreilich den zweiten Platz. Bei der folgenden EM in Norwegen benutzte ich dann wieder meine gewohnte Stellung und erreichte mit 35 Treffern den dritten Platz. Interessant war, dass sowohl der Sieger, wie auch der Präsident des europäischen Verbandes AETSM diesen Anschlag benutzten. Da keiner der Nichteuropäer so hohe Treffer erreichten, galt diese Plazierung auch für den gleichzeitig ausgetragenen Worldcup.

Das ZF kann direkt auf der Prismenschiene des Monoblockes montiert werden. Für den "Wasser-Anschlag" wird auf den Lauf ein zusätzliches Prisma montiert, so dass das Glas vorne mit der Laufmündung abschliesst und hinten genug Platz für die Anlage bleibt.

Es wird immer wieder behauptet, dass die Visierung möglichst tief auf den Lauf montiert sein sollte, um Fehler durch Verkantung zu minimieren. Seit jedoch die schnellen, kleinkalibrigen Geschosse benutzt werden, hat etwas anderes Vorrang: das Visier sollte so montiert sein, dass mit einer Einstellung alle Figuren beschossen werden können. Hierbei gibt es ein Optimum; die Visierung möglichst tief, im Extremfall sogar neben dem Lauf anzuordnen, ist unsinnig. Wie Figur 2 zeigt, muss bei einer tiefen Visieranordnung auf unterschiedliche Distanzen verstellt werden. Entweder liegen die Treffer auf weite Distanzen gut und im Nahbereich zu hoch (Kurve 1a), oder der Hochschuss auf Huhn und Schwein hält sich in Grenzen, der Widder jedoch wird um mehr als 10 cm unterschossen (Kurve 1b). Liegt die Visierlinie jedoch rund 30 mm über der Laufseelenachse, kann getrost mit einer Einstellung auf alle vier Distanzen geschossen werden. Wüthrich montiert das offene Visier 28 mm über die Laufseele und ein Zielfernrohr zwischen 34 und 44 mm hoch. Damit liegt der mittlere Treffpunkt weniger als 15 mm vom Zielpunkt weg; beim kleinsten Ziel fallen beide sogar zusammen. Auf Wunsch wird die Waffe nach diesen Kurven eingeschossen; der Käufer muss danach nur noch die Feineinstellung vornehmen, die je nach Anschlag nötig ist. Um die Regeln einzuhalten, dürfen Glas und beide Ringe zusammen rund 400 g wiegen. Dies ist mit den preiswerten "Compact"- Modellen von Tasco, sowie den Gläsern von Leupold mit kurzem und langem Augenabstand möglich.

Die Wüthrich Feldpistole in K-Hornet schiesst bei Windstille mindestens so gut wie jedes andere Kaliber; bei Wind ist sie der normalen Hornet, die 40 % weiter abdriftet, deutlich überlegen.

 

Kleinkaliber

Auch für die KK-Diszipline liefert Wüthrich die beiden sinnvollen Lauflängen 10 ¾ in. und 15 in. Hier sind die Regeln gleich wie bei Grosskaliber, nur die Distanzen sind halbiert und die Maße der Silhouetten sind 3/8, also etwas kleiner wie bei Feldpistole. Äusserlich entsprechen die Läufe exakt den grosskalibrigen Brüdern, nur die Randzündung bedurfte eines konstruktiven Kunstgriffes. Dieser ist so einfach und logisch, dass man sich fragt, weshalb dies nicht alle so machen und sich noch mit umschaltbaren oder umgelenkten Schlagbolzen herumschlagen. Wüthrich´s KK-Läufe werden 3 mm höhergelegt und schon schlägt der Schlagbolzen nicht mehr in das Zentrum der Patrone, sondern trifft den Rand dieser Randzünder. Aus Gewichtsgründen wurde der Monoblock beidseitig um 2 mm abgefräst und mit einer eleganten Fase versehen. Der Lauf misst am Block 16 mm im Durchmesser und verjüngt sich bis zur Mündung auf 14 mm.

Die KK-Läufe reagieren nicht empfindlich auf unterschiedliche Munition. Die besten Erfahrungen machte ich mit Fiocchi Pistol Standard und der preiswerten Eley Standard. Geringfügig besser war die sehr teure Eley Tenex. Unsinnig sind Laborierungen, die den Lauf mit Überschall verlassen. Dies ist ein generelles Problem aller Silhouettenpistolen. Ist das Geschossblei zu weich, werden die Führungsfelder übersprungen. Auch bei guter Führung ist die Treffsicherheit eingeschränkt: Das Geschoss verlässt den Lauf mit rund 400 m/s, wird jedoch bald von der "Schallmauer" eingeholt. In diesem Transschall- Bereich treten starke Turbulenzen auf, speziell, da das Geschoss keine geeignete Form aufweist (weder Spitze, noch Boattail). Aus dieser Störung geht das Projektil mit einem Fehlwinkel heraus, so dass der Streukreis ab hier zunimmt. Somit sollte auf grössere Distanzen keine Überschallmunition wie "HV", "Stinger", "Viper", etc. eingesetzt werden.

 

Jagdpistole

Im ganzen Wüthrich-System darf natürlich die Jagdpistole, der Ursprung des ganzen, nicht fehlen. Sie ist der direkte Nachfolger des im Januar 94 beschriebenen Modells, liegt noch stabiler im Anschlag und der Rückstoss der 22er Hornet ist kaum mehr zu spüren. Der Hahn lässt sich jetzt wesentlich leichter spannen und der Abzug macht jeder Sportpistole Ehre. Das Visier ist etwas einfacher gehalten, da die extremen Anforderungen einer Silhouetten-Pistole hier weit überzogen wären. Optisch wirkt sie schöner als die durch strenge Regeln eingeengten Sportgeräte. Der geschwungene Abschluss des Vorderschaftes wirkt elegant, würde jedoch beim Silhouettenschiessen sofort auf Protest stossen. Der 13 in. Lauf mit dem eleganten, silbernen 3 mm breiten Korn auf geschwungenem Fuss wirkt harmonischer. Der konische Achtkantlauf ist ein Gedicht und verstärkt den Eindruck eines Bijoux aus vergangener Zeit noch. Fast wäre ich versucht, von einer Damenpistole zu sprechen.

Die Schiessergebnisse stehen den Sportmodellen kaum nach; jedenfalls ist der Streukreis mit Serienmunition unterschiedlicher Hersteller besser, als jeder mir bekannte Schütze schiessen kann. Eine Beauty mit Qualitäten!

 

Zusammenfassung

Die Jagdpistole der Firma Wüthrich ist ein schöner, einfach zu bedienender Einzellader zu einem fairen Preis. Das Silhouetten-System besteht aus einem Griffstück mit unterschiedlichen Läufen, womit alle acht Pistolendisziplinen geschossen werden können. Prinzipiell geht dies schon mit drei Läufen, konkurrenzfähig ist man in der Spitzenklasse mit sechs Läufen in drei Kalibern. In Deutschland opfert man dafür nur eine einzige Eintragung in der grünen WBK. Das System entspricht in allen Punkten den Regeln des Weltverbandes. Später gekaufte Läufe oder Griffstücke sind beliebig kombinierbar, ohne dass ein Teil an den Hersteller gesandt werden muss. Die Verarbeitung ist exzellent und der Preis dafür moderat.

Die lieferbaren Kaliber sind: .22 l.r., .22 Hornet, K-Hornet, .222 Remington, .223 Remington (GP-90), 5,6x50 R, 7 GJW, 7 GJW-R, .38 Spezial, .357 Magnum, .44 Magnum.

  

Silhouettenpistole Wüthrich

System:

Kipplauf-Einzellader mit Zwangsauszug, Hahnrückspringschloss, Sicherheitsraste

Lauflängen:

10 ¾ in. (270 mm);15 in. (380 mm)

Gesamtlänge: Lauflänge plus 50 mm
Gewicht: 1,6 - 2 kg, je nach Lauf; Griffstück allein 0,730 kg
Visierung: 25 mm über Laufseelenachse
Kimme: Ausschnitt 2 mm breit; 2,5 mm tief mit feststehendem Tunnel
15 Klicks pro Umdrehung
1 Klick = 12 mm auf 100 m (Höhe)  =  6 mm auf 100 m (Seite)
Korn:

Tunnel von G&E für Einsätze von Anschütz

Griffmaß: 67 mm von Griffrücken bis Abzug
Oberflächen: bronziert
Kaliber:

.22 l.r.,  .22 Hornet,  K-Hornet,  .222 Remington,
.223 Remington (GP-90),  5,6x50 R,  7 GJW,  7 GJW-R,  .38 Spezial, .357 Magnum,  .44 Magnum.

Preis: Silhouettenausführung komplett sFr. 1900.-
Zusatzlauf mit Silh.-Visierung sFr.   900.-
Jagdpistole sFr. 1600.-
Lauf dazu sFr.  690.-
Achtkantlauf Mehrpreis sFr. 140.-
ZF-Montage (ohne ZF) sFr. 280.-
Hersteller:

W. Wüthrich, Rosenweg 5,
CH-3432 Lützelflüh
Tel.: (0041) 34-461 25 79
Fax: (0041) 34-461 22 52
Wüthrich-werkzeugbau@bluewin.ch

  

Getestete Wüthrich-Pistolen und deren Einordnung in die Silhouetten-Diszipline:

Disziplin

   Lauflänge  Kaliber Visier Gewicht
GK  Production 10 ¾ in. (273 mm) 7 GJW Silhouette 1700 g
GK  Standing 10 ¾ in. (273 mm) 7 GJW Silhouette 1700 g
GK  Unlimited 15 in. (381 mm) 7 GJW Silhouette 1850 g
         
KK  Production 10 ¾ in. (273 mm) 22 l.r. Silhouette 1600 g
KK  Standing 10 ¾ in. (273 mm) 22 l.r. Silhouette 1600 g
KK  Unlimited 15 in. (381 mm) 22 l.r. Silhouette 2000 g
         
Field Unscoped 10 ¾ in. (273 mm) K-Hornet Silhouette 1800 g
Field Scoped 10 ¾ in. (273 mm) K-Hornet ZF-Montage 2000 g
(Jagdpistole 12.6 in. (320 mm) 22Hornet 3,5/3 mm 1700 g)

 

Bildzeilen

  1. Windabdrift der 22 Hornet und der K-Hornet bei 5 m/s Seitenwind. Die 22 Hornet mit 45 gr. Sierra HPBT, die K-Hornet mit 55 gr. Nosler Ballistic Tip. Beide mit identischer V0 und Effektivdruck.
  2. Flugbahn der K-Hornet und Treffer bei unterschiedlich hoch montierter Visierung:

    1a)Visier seitlich montiert, auf Höhe der Laufseelenachse.
    1b)Montage wie 1a, aber Hochschuss maximal 2 cm.
    2.)Offene Visierung der Wüthrich-Pistole
    3.)Die niedrigste Montage für ein Tasco Compact Glas
    4.)Die höchste Montage, wie sie der Autor verwendet.
  3. Schraube mit Kontermutter zur Einstellung der Abzugskraft.
  4. Imbusschraube zum Nachjustieren der Verriegelung.
  5. Der Daumen verschwindet beim Spannen des Hammers teilweise im Kimmentunnel.
  6. Der “Wasser-Anschlag” mit Abstützung des Handballens am Kinn. Damit wurde der 3. Platz am Worldcup und an der EM 95 erreicht.
  7. Das Silhouettenvisier mit demontiertem Kimmenschutz.
  8. G.J. Wasser und die Wüthrich-Pistole in K-Hornet mit der er die Bronzemedaille des Worldcup, sowie den Pokal der EM 95 in “Production Scoped” gewann.
  9. Schnitt durch die Kipplauf-Konstruktion.